SCHWEIZER MEISTERSCHAFT 2008

DEPARTEMENT BREITENSPORT

ROLLSTUHL

AUFGEBOT

FINALRUNDE

14.-16.03.2008 IN GSTAAD

 

 

 

Liebe Rollstuhlcurlerinnen, liebe Rollstuhlcurler

 

Die TK der SCA und die lokalen Organisatoren freuen sich 8 Teams für die SM Rollstuhl in Gstaad einladen respektive aufgrund der Anmeldungen aufbieten zu dürfen.

 

 

1.        Teams / Gruppeneinteilung

 

Gruppe A

CC Bern 1                                         Manfred Bolliger

CC Lausanne-Olympique                Didier Recordon

CC Limmattal 2                                Walter Stolarz

Rollstuhlclub Beider Basel 2           Rolf Mösch

 

Gruppe B

CC Bern 2                                         Daniel Meyer

CC Limmattal 1                                Fredy Borner

CC Wetzikon                                    Ivo Hasler

Rollstuhlclub Beider Basel 1           Otto Erb

 

 

2.        Hallenorganisation

 

Curlinghalle

Sportzentrum Gstaad

Rotli

3780 Gstaad                                     Tel.:         033 744 44 16

 

Spielleitung

Thomas Kohli

Burengut 415

3782 Lauenen

Tel.P:       033 765 33 40                 Tel.G:      033 748 42 00

Mobil:      079 278 32 16

Email:      kohli@lesplombiers.ch

 

Unterkunft

Kurt Iseli

Salzwasser

3792 Saanen

Tel.P:       033 744 37 59                 Tel.G:      033 748 84 36

Mobil:      079 659 26 59                 Fax.G:     033 748 84 37

Email:      kurt.iseli@sbb.ch

 

 

3.        Spielreglement

 

Massgebend für die Austragung sind die jeweils aktuellen, gültigen Reg­lemente von SWISSCURLING.

 

 

4.        Spielplan

 

Gemäss Beilage.

 

 

5.        Eistraining / DSC

 

Das Eistraining beginnt 1 Stunde vor der ersten Runde und dauert je 15 Minuten pro Team. Das erstgenannte Team beginnt mit dem Eistraining.

 

Das Draw Shot Challenge (DSC) wird wie folgt durchgeführt:

-            Vier Spieler eines Teams spielen je einen Stein zum Zentrum des Home-Ends.

-            Alle Steine, welche im Haus zu liegen kommen, werden gemessen und die Gesamtdistanz des DSC wird notiert.

-            Das Resultat des DSC wird nach Beendigung aller DSC publiziert.

-            Steine, welche nicht im Haus zu liegen kommen, werden mit 185,42 cm notiert.

-            Steine, welche so auf dem Zentrum zu liegen kommen, dass sie nicht mehr gemessen werden können, werden mit Null (0) registriert.

-            Das Team mit der kleineren Gesamtdistanz wird besser klassiert.

 

 

6.        Spieldauer

 

Alle Spiele der Round Robin und der Zwischenrunde gehen über 6 Ends mit maximal einem Zusatzend. Gibt es nach dem Zusatzend keinen Sieger, so gewinnt dasjenige Team die Be­gegnung, welches im Zusatzend nicht den letzten Stein hatte (Art. 20.4 des Reglements für schweizerische Verbandsspiele).

 

Bei Entscheidungsspielen um Qualifikationsplätze und Halbfinals/Finals werden max. zwei Zusatzends gespielt, danach entscheidet ein Stein­spiel (Art. 20.4 des Reglements für schweizerische Verbandsspiele).

 

 

7.        Steinzuteilung

 

Das jeweils erstgenannte Team spielt mit den Steinen der Farbe oben auf dem Scoreboard. Wenn dies nicht eindeutig ist handelt es sich hierbei um die dunklen Steine.

 

 

8.        Toss

 

Vor der ersten Runde wird normal getosst.

 

In den Runden 2 und 3 hat das jeweils erstgenannte Team den Vorteil des letzten Steins im 1. End.

 

Vor allfälligen Tie-Breaks wird normal getosst.

 

Vor Playoff-, Halbfinal- und Finalspielen wird normal getosst.

 

 

9.        Spielzeitmessung

 

Keine Zeitmessung während den Breitensportmeisterschaften.

 

Eine Partie sollte ohne Zusatzend in 2 Stunden beendet sein. Auf dieser Basis wurden auch die Spielpläne erstellt.

 

Die Skips sind gebeten auf unnötig lange Beratungen mit ihren Mitspie­lern zu verzichten.

 

Der Spielleiter ist befugt bei überlangen Diskussionen dem diskutieren­den Team noch eine Frist von 30 Sekunden bis zum Spielen eines Stei­nes einzuräumen. Lässt dieses Team diese Frist verstreichen, wird der zu spielende Stein annulliert und das gegnerische Team setzt das Spiel fort.

 

 

10.   Score schreiben

 

Das Score ist jeweils unmittelbar nach Beendigung eines Ends auf der Scoretafel zu schreiben. Ebenfalls zu schreiben ist das jeweilige Zwi­schenresultat.

 

Wird ein Spiel vorzeitig abgebrochen, werden die zum Zeitpunkt des Abbruchs im Haus liegenden, gültigen Steine (auch beim Abbruch wäh­rend einem End) geschrieben (Reglement WCF) und erst das oder die nachfolgenden Ends (bei Spielabbruch vor dem letzten End) sind mit ei­nem „X“ (oder entsprechend) zu markieren.

 

Die Teams sind dafür verantwortlich, dass das letzte gespielte, respek­tive begonnene und vorzeitig abgebrochene End auf der Scoretafel ge­schrieben wird und nachfolgende nicht gespielte Ends mit einem „X“ (oder entsprechend) markiert werden.

 

 

11.   Spielverzicht

 

Ein Spielverzicht liegt vor, wenn beide Teams einverstanden sind ein Spiel nicht auszutragen.

 

Beide Teams erhalten 0 Punkte.

 

Es sind nicht mehr Spiele erforderlich als für eine eindeutige Qualifikati­onsentscheidung nötig sind.

 

Spielverzichte müssen in jedem Fall schriftlich und von beiden Teams unterschrieben bei der Spielleitung eingereicht werden.

 

 

12.   Forfait

 

Ein Forfait liegt vor, wenn ein Team nicht zu einem Spiel antreten kann. Der Gegner erhält 2 Punkte (gem. Reglement).

 

Bei Forfait ist speziell auf die Fairness und den „Spirit of Curling“ zu achten, da Forfait-Resultate einen entscheidenden Einfluss auf die Qua­lifikation von anderen Teams haben kann.

 

 

13.   Spielabbruch

 

Ein Spiel darf abgebrochen werden, wenn es nachweislich keinen Ein­fluss auf die Qualifikation anderer Teams hat.

 

Es zählt das Resultat nach Abbruch unter Berücksichtigung von noch liegenden Steinen (werden mitgezählt resp. sind das letzte zählende End).

 

 

14.   Rangierung

 

Bei Punktgleichheit mehrerer Teams gelten die Bestimmungen des Reglements für schweizerische Verbandsspiele (Art. 27.4) welches hiermit für die Rollstuhl-SM leicht angepasst wurde.

 

Dabei gilt grundsätzlich:

-            Bei Punktgleichheit von Teams auf Rängen, die für eine Playoffqualifikation berechtigen, werden immer Tie-Breaks gemäss Reglement ausgetragen.

-            Bei Punktgleichheit von zwei auf den übrigen Rängen entscheidet die Direktbegegnung über die Rangierung.

-            Bei Punktgleichheit von mehr als zwei Teams auf den übrigen Rängen entscheiden vorerst die Direktbegegnungen über die Rangierung. Falls damit noch keine Rangierung möglich ist, zählt das Resultat des DSC.

 

 

15.   Spielberechtigung

 

Teilnahmeberechtigt sind Curler und Curlerinnen welche im Besitz von SPV-Lizenzen sind.

 

Pro Team muss immer mindestens eine Frau auf dem Eis mitspielen.

 

Eine Spielerin oder ein Spieler darf pro Meisterschaft nur in einem Team teilnehmen (Art. 25.3. des Reglements für Schweizerische Verbands­spiele).

 

Pro Team können bis zu 6 Mitglieder für die SM gemeldet werden.

 

Während einem Spiel kann höchstens eine Person ausgewechselt werden. Es ist dabei darauf zu achten, dass immer eine Frau auf dem Eis ist.

 

 

16.   SPV-Lizenzen / Nenngeld

 

Vor der ersten Runde ist die Kontrolle der SPV-Lizenzen durchzuführen Die Teams müssen die SPV-Lizenzen in der Spielerreihenfolge 4 – 1 und Ersatzspieler abgeben. Die SPV-Lizenzen sind im Rink-Master bei den Spielern einzutragen.

 

Nachweisliche Zuwiderhandlung (Einsatz von nicht gemeldeten Spiele­rinnen oder Spielern / fehlende SPV-Lizenz) führt zur Disqualifikation des fehlbaren Teams.

 

Das Nenngeld von CHF 250.00 ist spätestens vor dem ersten Spiel zu­sammen mit den SPV-Lizenzen dem Spielleiter zu bezahlen.

 

 

17.   Verpflichtungen / Bussen

 

Mit der Anmeldung zu den Verbandsspielen verpflichtet sich ein Club, allfällige Qualifikationen während der ganzen Dauer der Meisterschaft einzuhalten. Verzicht zählt als Forfait (Art. 23.12 des Reglements für Schweizerische Verbandsspiele).

 

Ein Nichtantreten eines angemeldeten Teams zum Verbandspiel hat eine Busseverfügung zur Folge. Bei einer Bussenverfügung haftet der Club des angemeldeten Teams.

 

 

18.   Steine

 

Steine stehen zur Verfügung und es darf nur mit diesen gespielt werden.

 

 

19.   Werbung

 

Werbung auf der Spielbekleidung und sonstigen Ausrüstungsgegens­tänden ist im Rahmen des Werbereglements der SCA zugelassen.

 

 

20.   Reglemente

 

Unter http://www.curling.ch/sca/reglemente/de.aspx sind folgende zu beach­tende Reglemente sowie weitere Infos abrufbar:

-            Reglement für Schweizer Verbandsspiele

-            SWISSCURLING Spielregeln / Wettkampfregeln

 

Diese Reglemente sind alle obligatorische Pflichtlektüre für zumindest sämtliche Skips und Organisatoren von Verbandsspielen. Nichtwissen ist keine Ent­schuldigung für persönlich falsch interpretierte Regelauslegungen!

 

 

21.   Mobiltelefone

 

Sind im Eisbereich abzustellen!

 

 

22.   Getränke, Esswaren, Besensäcke, Abfälle etc.

 

Nach Beendigung jedes Spiels nimmt jedes Team seine mitgebrachten Getränkeflaschen, Esswaren und Besensäcke etc. mit, entsorgt seine Verpflegungsabfälle und hinterlässt einen sauberen Bereich hinter dem Rink.

 

 

23.   Rauchverbot

 

In Anlehnung an den Art. 17 des WCF-Reglements gilt für alle Spielerin­nen und Spieler während einem Spiel ein generelles Rauchverbot. Der Eisbereich darf nicht verlassen werden, ausser für den Gang zur Toi­lette.

 

Teams, die sich nicht an diese Regelung halten, werden vom Departe­ment Breitensport mit folgenden Bussen belegt:

-            1. Vergehen CHF   250.00

-            2. Vergehen CHF   500.00

-            3. Vergehen CHF 1’000.00

Bei weiteren Vergehen werden spezielle Sanktionen durch das Depar­tement Breitensport ausgesprochen.

 

 

24.   Unterkunft

 

Der Organisator ist gerne behilflich bei der Zimmersuche in geeigneten Hotels.

 

 

25.   Repräsentation

 

Die TK/SCA hat beschlossen in dieser Saison keine SCA-Delegierten an die Ausscheidungswettkämpfe zu entsenden. Die örtliche Spielleitung ist befugt auch als Umpire zu handeln/wirken.

 

Für dringende Fragen oder in Streitfällen kann die TK/SCA (Ch. Schaller unter 079 402 85 02) kontaktiert werden. Der abgestimmte Entscheid der TK/SCA ist endgültig.

26.   Kommunikation / Administration

 

Wir haben Email-Adressen von allen Teams. Aus diesem Grund haben wir in der TK/SCA beschlossen, die Teilnahme-Unterlagen (Spielpläne, Resultate, etc.) auf diesem Wege und nur ausnahmsweise per Papier/Post zu kommunizieren. Falls Sie Probleme haben die Dateien zu lesen/drucken kontaktieren Sie bitte den Absender.

 

Diese Emails sind offizielle Dokumente und gelten als verbindliche Aufgebote. Aus diesem Grund benötigen wir von Ihnen als Empfänger eine Empfangsbestätigung. Bitte bestätigen Sie den Erhalt dieses Emails, falls dies nicht be­reits vorher/automatisch erfolgte. Danke.

 

 

 

 

 

SWISSCURLING wünscht allen Teilnehmern/-innen ein erfolgreiches Wochenende in Gstaad, „guet Stei“ sowie kameradschaftliche, faire Wettkämpfe bei hoffentlich besten Bedingungen.

 

 

 

 

 

 

 

Oberglatt, 18.02.2008

 

 

 

 

Christian Schaller

SCA/TK Breitensportmeisterschaften