
Liebe Rollstuhlcurlerinnen, liebe Rollstuhlcurler
Die TK der SCA und die
lokalen Organisatoren freuen sich 8 Teams für die SM Rollstuhl in Gstaad einladen respektive aufgrund der Anmeldungen
aufbieten zu dürfen.
1.
Teams
/ Gruppeneinteilung
Gruppe
A
CC Bern 1 Manfred
Bolliger
CC
Lausanne-Olympique Didier
Recordon
CC Limmattal 2 Walter
Stolarz
Rollstuhlclub
Beider Basel 2 Rolf Mösch
Gruppe B
CC Bern 2 Daniel
Meyer
CC Limmattal 1 Fredy Borner
CC Wetzikon Ivo
Hasler
Rollstuhlclub Beider Basel 1 Otto Erb
2.
Hallenorganisation
Curlinghalle
Sportzentrum
Gstaad
Rotli
3780 Gstaad Tel.: 033 744 44 16
Spielleitung
Thomas Kohli
Burengut 415
3782 Lauenen
Tel.P: 033
765 33 40 Tel.G: 033
748 42 00
Mobil: 079
278 32 16
Email: kohli@lesplombiers.ch
Unterkunft
Kurt Iseli
Salzwasser
3792 Saanen
Tel.P: 033
744 37 59 Tel.G: 033
748 84 36
Mobil: 079
659 26 59 Fax.G: 033 748 84 37
Email: kurt.iseli@sbb.ch
3.
Spielreglement
Massgebend
für die Austragung sind die jeweils aktuellen, gültigen Reglemente von SWISSCURLING.
4.
Spielplan
Gemäss
Beilage.
5.
Eistraining
/ DSC
Das
Eistraining beginnt 1 Stunde vor der ersten Runde und dauert je 15 Minuten pro
Team. Das erstgenannte Team beginnt mit dem Eistraining.
Das
Draw Shot Challenge (DSC) wird wie folgt durchgeführt:
-
Vier Spieler eines Teams spielen je einen
Stein zum Zentrum des Home-Ends.
-
Alle Steine, welche im Haus zu liegen
kommen, werden gemessen und die Gesamtdistanz des DSC wird notiert.
-
Das Resultat des DSC wird nach Beendigung
aller DSC publiziert.
-
Steine, welche nicht im Haus zu liegen
kommen, werden mit 185,42 cm notiert.
-
Steine, welche so auf dem Zentrum zu
liegen kommen, dass sie nicht mehr gemessen werden können, werden mit Null (0)
registriert.
-
Das Team mit der kleineren Gesamtdistanz
wird besser klassiert.
6.
Spieldauer
Alle
Spiele der Round Robin und der Zwischenrunde gehen über 6 Ends mit maximal
einem Zusatzend. Gibt es nach dem Zusatzend keinen Sieger, so gewinnt dasjenige
Team die Begegnung, welches im Zusatzend nicht den letzten Stein hatte (Art.
20.4 des Reglements für schweizerische Verbandsspiele).
Bei
Entscheidungsspielen um Qualifikationsplätze und Halbfinals/Finals werden max.
zwei Zusatzends gespielt, danach entscheidet ein Steinspiel (Art. 20.4 des
Reglements für schweizerische Verbandsspiele).
7.
Steinzuteilung
Das
jeweils erstgenannte Team spielt mit den Steinen der Farbe oben auf dem
Scoreboard. Wenn dies nicht eindeutig ist handelt es sich hierbei um die
dunklen Steine.
8.
Toss
Vor der ersten Runde wird normal getosst.
In den Runden 2 und 3 hat das jeweils
erstgenannte Team den Vorteil des letzten Steins im 1. End.
Vor allfälligen Tie-Breaks wird normal getosst.
Vor Playoff-, Halbfinal- und Finalspielen
wird normal getosst.
9.
Spielzeitmessung
Keine
Zeitmessung während den Breitensportmeisterschaften.
Eine
Partie sollte ohne Zusatzend in 2 Stunden beendet sein. Auf dieser Basis wurden
auch die Spielpläne erstellt.
Die
Skips sind gebeten auf unnötig lange Beratungen mit ihren Mitspielern zu
verzichten.
Der
Spielleiter ist befugt bei überlangen Diskussionen dem diskutierenden Team
noch eine Frist von 30 Sekunden bis zum Spielen eines Steines einzuräumen.
Lässt dieses Team diese Frist verstreichen, wird der zu spielende Stein
annulliert und das gegnerische Team setzt das Spiel fort.
10. Score schreiben
Das
Score ist jeweils unmittelbar nach Beendigung eines Ends auf der Scoretafel zu
schreiben. Ebenfalls zu schreiben ist das jeweilige Zwischenresultat.
Wird
ein Spiel vorzeitig abgebrochen, werden die zum Zeitpunkt des Abbruchs im Haus
liegenden, gültigen Steine (auch beim Abbruch während einem End) geschrieben
(Reglement WCF) und erst das oder die nachfolgenden Ends (bei Spielabbruch vor
dem letzten End) sind mit einem „X“ (oder entsprechend) zu markieren.
Die Teams sind dafür
verantwortlich, dass das letzte gespielte, respektive begonnene und vorzeitig
abgebrochene End auf der Scoretafel geschrieben wird und nachfolgende nicht
gespielte Ends mit einem „X“ (oder entsprechend) markiert werden.
11. Spielverzicht
Ein Spielverzicht liegt vor,
wenn beide Teams einverstanden sind ein Spiel nicht auszutragen.
Beide Teams
erhalten 0 Punkte.
Es
sind nicht mehr Spiele erforderlich als für eine eindeutige Qualifikationsentscheidung
nötig sind.
Spielverzichte
müssen in jedem Fall schriftlich und von beiden Teams unterschrieben bei der
Spielleitung eingereicht werden.
12. Forfait
Ein
Forfait liegt vor, wenn ein Team nicht zu einem Spiel antreten kann. Der Gegner
erhält 2 Punkte (gem. Reglement).
Bei
Forfait ist speziell auf die Fairness und den „Spirit of Curling“ zu achten, da
Forfait-Resultate einen entscheidenden Einfluss auf die Qualifikation von
anderen Teams haben kann.
13. Spielabbruch
Ein
Spiel darf abgebrochen werden, wenn es nachweislich keinen Einfluss auf die
Qualifikation anderer Teams hat.
Es
zählt das Resultat nach Abbruch unter Berücksichtigung von noch liegenden
Steinen (werden mitgezählt resp. sind das letzte zählende End).
14. Rangierung
Bei
Punktgleichheit mehrerer Teams gelten die Bestimmungen des Reglements für
schweizerische Verbandsspiele (Art. 27.4) welches hiermit für die Rollstuhl-SM
leicht angepasst wurde.
Dabei
gilt grundsätzlich:
-
Bei Punktgleichheit von Teams auf Rängen,
die für eine Playoffqualifikation berechtigen, werden immer Tie-Breaks gemäss
Reglement ausgetragen.
-
Bei Punktgleichheit von zwei auf den
übrigen Rängen entscheidet die Direktbegegnung über die Rangierung.
-
Bei Punktgleichheit von mehr als zwei
Teams auf den übrigen Rängen entscheiden vorerst die Direktbegegnungen über die
Rangierung. Falls damit noch keine Rangierung möglich ist, zählt das Resultat
des DSC.
15. Spielberechtigung
Teilnahmeberechtigt
sind Curler und Curlerinnen welche im Besitz von SPV-Lizenzen sind.
Pro
Team muss immer mindestens eine Frau auf dem Eis mitspielen.
Eine Spielerin
oder ein Spieler darf pro Meisterschaft nur in einem Team teilnehmen (Art.
25.3. des Reglements für Schweizerische Verbandsspiele).
Pro Team können
bis zu 6 Mitglieder für die SM gemeldet werden.
Während einem
Spiel kann höchstens eine Person ausgewechselt werden. Es ist dabei darauf zu
achten, dass immer eine Frau auf dem Eis ist.
16. SPV-Lizenzen / Nenngeld
Vor
der ersten Runde ist die Kontrolle der SPV-Lizenzen durchzuführen Die Teams
müssen die SPV-Lizenzen in der Spielerreihenfolge 4 – 1 und Ersatzspieler
abgeben. Die SPV-Lizenzen sind im Rink-Master bei den Spielern einzutragen.
Nachweisliche
Zuwiderhandlung (Einsatz von nicht gemeldeten Spielerinnen oder Spielern /
fehlende SPV-Lizenz) führt zur Disqualifikation des fehlbaren Teams.
Das
Nenngeld von CHF 250.00 ist spätestens vor dem ersten Spiel zusammen mit den
SPV-Lizenzen dem Spielleiter zu bezahlen.
17. Verpflichtungen / Bussen
Mit
der Anmeldung zu den Verbandsspielen verpflichtet sich ein Club, allfällige
Qualifikationen während der ganzen Dauer der Meisterschaft einzuhalten.
Verzicht zählt als Forfait (Art. 23.12 des Reglements für Schweizerische
Verbandsspiele).
Ein
Nichtantreten eines angemeldeten Teams zum Verbandspiel hat eine Busseverfügung
zur Folge. Bei einer Bussenverfügung haftet der Club des angemeldeten Teams.
18. Steine
Steine stehen zur Verfügung
und es darf nur mit diesen gespielt werden.
19. Werbung
Werbung
auf der Spielbekleidung und sonstigen Ausrüstungsgegenständen ist im Rahmen
des Werbereglements der SCA zugelassen.
20. Reglemente
Unter
http://www.curling.ch/sca/reglemente/de.aspx sind folgende zu beachtende
Reglemente sowie weitere Infos abrufbar:
-
Reglement für Schweizer Verbandsspiele
-
SWISSCURLING
Spielregeln / Wettkampfregeln
Diese Reglemente sind alle obligatorische
Pflichtlektüre für zumindest sämtliche Skips und Organisatoren von
Verbandsspielen. Nichtwissen ist keine Entschuldigung für persönlich falsch
interpretierte Regelauslegungen!
21. Mobiltelefone
Sind im Eisbereich
abzustellen!
22. Getränke, Esswaren, Besensäcke, Abfälle
etc.
Nach
Beendigung jedes Spiels nimmt jedes Team seine mitgebrachten Getränkeflaschen,
Esswaren und Besensäcke etc. mit, entsorgt seine Verpflegungsabfälle und
hinterlässt einen sauberen Bereich hinter dem Rink.
23. Rauchverbot
In Anlehnung an
den Art. 17 des WCF-Reglements gilt für alle Spielerinnen und Spieler während
einem Spiel ein generelles Rauchverbot. Der Eisbereich darf nicht verlassen
werden, ausser für den Gang zur Toilette.
Teams,
die sich nicht an diese Regelung halten, werden vom Departement Breitensport
mit folgenden Bussen belegt:
-
1. Vergehen CHF 250.00
-
2. Vergehen CHF 500.00
-
3. Vergehen CHF 1’000.00
Bei
weiteren Vergehen werden spezielle Sanktionen durch das Departement
Breitensport ausgesprochen.
24. Unterkunft
Der
Organisator ist gerne behilflich bei der Zimmersuche in geeigneten Hotels.
25. Repräsentation
Die
TK/SCA hat beschlossen in dieser Saison keine SCA-Delegierten an die
Ausscheidungswettkämpfe zu entsenden. Die örtliche Spielleitung ist befugt auch
als Umpire zu handeln/wirken.
Für
dringende Fragen oder in Streitfällen kann die TK/SCA (Ch. Schaller unter 079
402 85 02) kontaktiert werden. Der abgestimmte Entscheid der TK/SCA ist
endgültig.
26. Kommunikation / Administration
Wir
haben Email-Adressen von allen Teams. Aus diesem Grund haben wir in der TK/SCA
beschlossen, die Teilnahme-Unterlagen (Spielpläne, Resultate, etc.) auf diesem
Wege und nur ausnahmsweise per Papier/Post zu kommunizieren. Falls Sie Probleme
haben die Dateien zu lesen/drucken kontaktieren Sie bitte den Absender.
Diese
Emails sind offizielle Dokumente und gelten als verbindliche Aufgebote. Aus
diesem Grund benötigen wir von Ihnen als Empfänger eine Empfangsbestätigung.
Bitte bestätigen Sie den Erhalt dieses Emails, falls dies nicht bereits
vorher/automatisch erfolgte. Danke.
SWISSCURLING wünscht
allen Teilnehmern/-innen ein erfolgreiches Wochenende in Gstaad, „guet Stei“
sowie kameradschaftliche, faire Wettkämpfe bei hoffentlich besten Bedingungen.
Oberglatt, 18.02.2008
Christian Schaller
SCA/TK Breitensportmeisterschaften